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Knife use

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Wofür verwende ich mein Messer / What I use my knife for
( 208 Personen sind seit dem 14.April 2002 eingetragen. )

Liebe Besucher von www.pizzini.at,
Da es leider viele Leute gibt, die beim Gedanken und Anblick eines Messers immer nur an Mord und Totschlag denken, möchte ich euch bitten hier zu schreiben wofür ihr eure Messer verwendet. Danke

Dear visitors of www.pizzini.at,
Unfortunately there are many people, who think at the thought and sight of a knife only on murder and homicide, I would like to ask you here to write what do you use your knives for. Thank´s


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58) Geiselmayr aus Österreich schrieb am 29.Dezember 2003 um 14:21 Uhr:
geiselmayr.josef@vol.at Beruf / Profession: Pensionist
Alter / Age: 80
--
Filetiermesser


57) Daniel aus Schweiz schrieb am 27.Dezember 2003 um 12:42 Uhr:
schweizerluftwaffe@bluemail.ch http://www.dani-ka.ch.vu Beruf / Profession: Schüler
Alter / Age: 14
--
Da ich viel im Wald braucht man ja ein Messer. Das erste Messer gekamm ich von meinem Grossvater. Seit dem sammle ich Messer. Und heute sind es schon 34 messer.

56) Martin aus Wolfratshausen schrieb am 23.Dezember 2003 um 20:31 Uhr:
Beruf / Profession: Coach
Alter / Age: 37
--
1972-1976, während meiner Grundschulzeit war es selbstverständlich, dass jeder kleine Junge und auch viele kleine Mädchen ein Taschenmesser im Schulranzen hatten. Beim Schulausflug zückte jeder sein Messer um seine Grillwurst einzuschneiden, der Lehrer half mit seinem Messer, falls nicht genug eigene Messer vorhanden waren. Danach wurde geprahlt und gehänselt, hatte doch der Eine mehrere Funktionen in seinem Taschenmesser als der Andere. Die sonstigen Werkzeuge waren viel wichtiger als die Klinge an sich.

Später, im Gymnasium, in der Uni und weiterhin in Beruf und Freizeit, gehört für mich ein vernünftiges Taschenmesser zu den Alltagsutensilien.

Mir ist klar, dass Messer und teilw. sogar Schusswaffen ein Problem der heutigen Schulen darstellen. Wer das zu verantworten hat, lasse ich mal offen.

Ich trage weiterhin ein Taschenmesser bei mir. Auf dem Weg ins Holz liegt ein grosses Messer in meinem Handschuhfach. Mit dem guten Gewissen, dass die hochtourige Motorsäge, die Axt, die langen Spaltkeile oder das Sorbie bei Verlust meines Verstandes vielmehr Schaden anrichten könnten, als ein Werkzeug namens Messer.

55) Klaus aus Deutschland schrieb am 9.Dezember 2003 um 00:45 Uhr:
1683-365@onlinehome.de Beruf / Profession: Digitizer
Alter / Age: 51
--
Das ist ja mal echt gut hier!
Mein Messer benutze ich zum Obst schneiden, Pilze sammeln,
vespern und schnitzen. Hab auch schon mal 'nen Fahrradschlauch
damit durchgeschnitten (kein Flickzeug, beim Loch
durchschneiden und zusammenknoten, Luft rein und heimhoppeln).
Das beste Messer ist doch immer das, das man dabei hat.
Was nützt das Damast-Integral-Rosewood-Sammlerstück zuhause
in der Vitrine wenn man einen Platten hat.

54) Timo Flohr aus Deutschland schrieb am 8.Dezember 2003 um 19:24 Uhr:
Alter / Age: 15
--
Hallo, ich habe mein erstes Taschenmesser mit 6 Jahren bekommen,
das war so eins aus dem Baumarkt.Dann habe ich mir mit 11 Jahren
ein Schweizer Messer gekauft, was ich von da an immer bei mir trage.
Ich benutze es für allerlei Sachen (Werkstatt, Deutsches Rotes Kreuz,
Feuerwehr oder einfach in der Freizeit als Werkzeug). Nun könnte ich
mir ein Leben ohne mein Taschenmesser nicht mehr vorstellen.

Timo

53) Stephan B. aus Germany schrieb am 21.Oktober 2003 um 12:50 Uhr:
Beruf / Profession: Student
Alter / Age: 25
--
Ich bin seit meiner Kindheit von Messern fasziniert und denke, dass sie Ihre Berechtigung nach wie vor haben.
Benutzt werden Sie von mir vorzugsweise in der Küche (zum Kochen)ausserdem habe ich ein kleines Fahrtenmesser im Auto (im Kofferraum nicht etwa im Handschuhfach) dieses hat mir schon gute Dienste geleistet z.B. beim spontanen Picknick oder um ein Lagerfeuer
vorzubereiten. Desweitern habe ich beim Mountainbiking ein Taschenmesser dabei (Klingenlänge ~ 8cm)

So dafür benutze ich Messer und ich benutze dafür halt keine Messer aus dem Baumarkt sondern eher Qualitätsprodukte.

Abschliessnd möchte ich noch sagen, das Messer jeglicher Art nichts verloren haben in : Fussgängerzonen, Stadtparks, Schulen und in den Händen von unter 18 Jährigen.

Gruss Stephan

52) Tom D. aus niedersachsen schrieb am 17.September 2003 um 13:34 Uhr:
lipinsken@web.de Beruf / Profession: Dozent
Alter / Age: 40
--
"Ein richtiger Junge muss ein Messer haben", so hab ich seit ich denken kann stets empfunden.
Natürlich fusst dieses Lebensgefühl auf ganz urwüchsig-martialischen Fundamenten, die aber
eben natürlich gewachsen sind, und sie zu leugnen ist schlicht VERLOGEN.
Ich trage mein(e) Messer nicht bei mir um jemand zu schädigen, sondern als fast täglich
genutzte Werkzeuge (wie die meisten "großen Jungs" eben), vom kleinen sogen. Folder bis hin zum
wuchtigen Bowie-Messer beim Waldspaziergang.
Das ich zu schönen Messern darüberhinaus ein fast erotisch-liebevolles Verhältnis hege (wie überhaupt zu
ALLEM wirklich Schönen, egal ob Messern, Uhren oder anderen
Zeugnissen menschlichen Schaffens)gebe ich gerne zu. Warum auch nicht.
Friede sei mit euch, euer Tom D.

51) Chantal de Jasay aus Luxembourgh schrieb am 16.September 2003 um 16:10 Uhr:
--
C'est incroyable, was dieser angebliche Philosoph Dr. (?) Boger hier über Messer schreibt.

Messer s i n d Waffen, und das b l e i b e n sie auch.

Mit Mystik haben sie n i c h t s zu tun.

Und deshalb mögen wir Frauen, die wir Wesen der Liebe und des Friedens sind, diese Mord- und Verletzungsinstrumente auch nicht.

Wer wie Dr. (?) Boger schreibt, dem sollte man die Zunge herausschneiden, möglichst langsam, damit er spürt, wie sehr er lügt.

Kommentar / Comment
Danke für die Bestätigung Shakespears Worte:
"Nichts ist an sich gut oder böse, erst das Denken macht es dazu."

So interessant es auch ist das der erste aggressive Beitrag hier von einer Frau kommt die Messer nicht mag, sich für ein Wesen des Friedens und der Liebe hält und gleich für alle Frauen spricht.
Ich bitte darum bei zukünftigen Eintragungen nur für sich selbst zu sprechen, anderer Kommentare und Meinungen zu respektieren und keine Drohungen auszusprechen !!!
Thomas Pizzini

50) Dr. Horst Wolfgang Boger aus Deutschland, Berlin schrieb am 16.September 2003 um 14:37 Uhr:
h.w.boger@t-online.de Beruf / Profession: Schüler in der Schule des Lebens
Alter / Age: 55
--
Zu dem Thema ?MMM?, d. h. ?Männer - Messer - Mystik?, möchte ich noch einige Gedanken nachtragen.

Wenn Männer Mystik praktizieren, dann tun sie dies meist schweigend. Angeln, ein typischer Männersport, ist hierfür ein sehr gutes Beispiel: Der Angler hält die Rute in seinen Händen und achtet dabei auf geringste Bewegungen. Er spricht nicht, er schaut auf das Wasser. Und irgendwann hört auch das Denken auf.

Ganz ähnlich vollziehen sich das Schmieden eines Hocho, eines japanischen Messers, und sein Gebrauch.

Die japanischen Messer- und Schwertschmiede kauern - selbstverständlich schweigend - in ihren kleinen dunklen Werkstätten an den Schmiedeöfen. In einem Prozess, der sich über Tage hinzieht, verschmelzen sie im Holzkohleofen harte und weiche Kohlenstoffstähle. Sie klopfen das glühende Metall ganz flach und falten und falten und falten es, immer wieder. Die Klinge eines derartig hergestellten Hocho kann bis zu 100-mal gefaltet werden. Wenn die Klingen später fein geschliffen sind, ist jede Schicht auf der Schneide zu erkennen, ähnlich wie die Jahresringe eines Baumstammes.

Der Sorgfalt und der Ehrfurcht, mit der diese Messer gefertigt werden, ist eine ebensolche Sorgfalt und Ehrfurcht bei Aufbewahrung, Benutzung und Pflege angemessen.

Messer sind Eremiten. Sie wollen einzeln verwahrt werden, auf keinen Fall in einer Schublade, wo sie mit ihresgleichen zusammenstoßen und sich dabei verletzen. Der ideale Verwahrungsort ist eine Schatulle, maßgefertigt aus mit Öl getränktem Magnolienholz.

Weil das Magnetfeld der Erde die Kristallfeinstruktur des Stahls einseitig ausrichtet, müssen Messer mindestens 2-mal am Tag gewendet werden. Verreist der Messernutzer, muss er entweder die Messer auf die Reise mitnehmen oder einen professionellen Messerwender bestellen. Ihre Anschriften erfährt man in einigen wenigen Städten über den auf Hocho spezialisierten Fachhandel, ansonsten über die Hersteller. Basale Kenntnisse in Japanisch, zumindest aber in Englisch, sind dabei vorteilhaft.

Selbstverständlich werden Messer dieser Qualitätsstufe nicht mit Essig, sauren Gurken oder Senf konfrontiert. Die Kollateralschäden wären dramatisch. Wohl fühlen sich Hocho bei der Begegnung mit fetthaltigem Schnittgut: Lachs, Forellen, Avocados, weichen Nüssen. Ideal sind ungeräucherter, schierer Schweinespeck und Rindertalg.

Dass auch beim Schneiden, Reinigen und dem daran anschließenden Verwahren möglichst wenig gesprochen wird, dürfte sich von selbst verstehen. Sprechen artet nur zu schnell in Plappern und Blöken aus.

Plappern und Blöken sind Ausfluss menschlicher Eitelkeit. Mit der mystischen Versenkung und Vereinigung aber ist Eitelkeit gänzlich unvereinbar.

Als Lektüre empfehle ich die Wahrworte des Predigers Salomo und die Schriften von Homer, Franz von Asissi, Hildegard von Bingen, Meister Eckhardt, Tsunahiro Yamamura, Bertrand Russell, Albert Schweitzer, Ludwig Wittgenstein und Paul K. Feyerabend.

49) Olaf aus Deutschland schrieb am 12.September 2003 um 09:07 Uhr:
media-scout@gmx.de Beruf / Profession: Geschäftsführer
Alter / Age: 32
--
Mein erstes Taschenmesser habe ich mir auf einer Klassenfahrt gekauft. Ich besitze es immer noch. 1995 habe ich mir für eine Survival-Tour durch Norwegen ein Victorinox Hercules gekauft. Seitdem ist das Messer in seiner Ledertasche von meinem Gürtel nicht mehr wegzudenken. Egal ob Briefe öffnen, Äpfel schälen, den Kindern einen Reißnagel abschneiden oder Holz zersägen - das Messer gehört zu meinem täglichen Leben. Als Waffe betrachte ich es beileibe nicht. Für mich ist es ein Werkzeug, das praktischer und präsenter nicht sein könnte.
Olaf


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